Was ändert sich im Mobilfunknetz?
Wichtige Information für Betreiber von Fernwirk und Alarmierungsanlagen
Die Mobilfunknetzbetreiber in Österreich und Deutschland haben die Abschaltung des 2G-Netzes (GSM/GPRS) im Jahr 2028 angekündigt.
Für bestimmte Geräteserien Ihrer Anlage bedeutet das: ohne rechtzeitige Modernisierung verliert Ihre Fernüberwachung die Kommunikationsbasis. Alarmierungen können nicht mehr zugestellt werden, Fernzugriffe sowie die Datenkommunikation zur Leittechnik sind dann nicht mehr möglich.
Die fortschreitende Modernisierung der Mobilfunknetze erfordert eine frühzeitige Bewertung bestehender Systeme. Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen zur geplanten 2G-Abschaltung sowie den daraus resultierenden Handlungsbedarf.
Im gesamten DACH-Raum ist das 3G-Netz (UMTS) bereits vollständig abgeschaltet. Der nächste Schritt ist die Abschaltung von 2G (GSM/GPRS), dem letzten Mobilfunkstandard, auf den ältere Geräte noch zurückfallen können. Danach gibt es keine weitere Rückfallebene mehr.
Abschaltung des 2G Netzes

🇦🇹 Österreich
Mai 2028
A1 hat die Abschaltung des 2G-Netzes per Mai 2028 offiziell angekündigt. Bereits jetzt kommt es zu regionalen Einschränkungen in der 2G-Datenübertragung. Bei Magenta ist das Abschaltdatum noch nicht offiziell bestätigt.

🇩🇪 Deutschland
Juni / September 2028
Telekom (Ende Juni 2028) und Vodafone (September 2028) haben die Abschaltung fix kommuniziert. Bei O2/Telefónica ist das Abschaltdatum noch nicht offiziell bestätigt.
Quelle: Bundesnetzagentur (DE), A1 Newsroom (AT) (Stand Mai 2026). In der Schweiz ist das 2G-Netz bereits vollständig abgeschaltet.
Welche Geräte sind betroffen?

Risiken bei ausbleibender Modernisierung
Nach der 2G-Abschaltung können betroffene Fernwirk- und Alarmierungsanlagen keine Mobilfunkverbindung mehr herstellen. Je nach Geräteserie fallen Alarmierung, Fernzugriff oder Datenübertragung teilweise oder vollständig aus. Ein Betrieb ohne rechtzeitige Modernisierung ist daher nicht dauerhaft sichergestellt.
Unsere Lösung: Migration auf 4G/LTE
Was wir für Sie übernehmen:
- Planung der Umbauarbeiten, abgestimmt auf Ihre Anlage und Ihren Betriebsablauf
- Austausch des Fernwirkgerätes auf ein TAS mit LTE-Modem
- Austausch der Antenne auf LTE-fähige Bauart
- Portierung der Gerätesoftware und Konfiguration
- Überprüfung der Visualisierung im myTAS (sofern vorhanden)
- Wiederinbetriebnahme und Funktionsprüfung durch unsere Softwaretechniker
myTAS: keine Neukonfiguration der Visualisierung notwendig
Wenn Ihre Anlage an das myTAS-Portal angebunden ist, profitieren Sie von unserem integrierten Migrationsprozess: Der Gerätetausch erfolgt als strukturierter Prozess im myTAS-System. Ihre bestehende Visualisierung, Ihre Alarmkonfiguration und Ihre Datenpunkte bleiben vollständig erhalten.
Es ist keine Neukonfiguration erforderlich. Unsere Techniker begleiten den gesamten Vorgang und stellen die reibungslose Umstellung sicher.
Unsere Empfehlung für eine rechtzeitige Umstellung
Wir wissen, dass die Budgetsituation in kommunalen Betrieben derzeit herausfordernd ist. Genau deshalb ist eine frühzeitige Planung so wichtig.
Je mehr Anlagen betroffen sind, desto länger ist der Planungs- und Umsetzungsvorlauf.
Wir empfehlen, nicht bis 2028 zu warten und die Umstellungsarbeiten zeitgerecht auszuführen.
Kontaktieren Sie uns.
Wir prüfen Ihre Anlagen kostenlos und erstellen ein individuelles Angebot.
